Samstagabend, 18:30 Uhr – das letzte Heimspiel der Saison steht für die Gallier von der Alb auf dem Plan und mit dem Tabellendritten VfL Lübeck-Schwartau kommt nochmals ein richtiges Schwergewicht in die SparkassenArena.


Die Hansestädter kommen mit der Empfehlung nach Balingen, als einzige Mannschaft der Liga, den designierten Meister in dieser Saison zwei Mal und den Vizemeister einmal geschlagen zu haben. Die Leitung des Spiels haben die beiden Unparteiischen Nico Geckert und Ronny Dedens aus Magdeburg.

Während die Gallier von der Alb vor einer Woche knapp am Bergischen HC gescheitert sind – ein Remis wäre der Leistung und dem Spielverlauf entsprechend eher gerecht geworden – hat der VfL das Kunststück fertiggebracht, die Übermannschaft der Saison gleich zwei Mal zu besiegen. In der Hinspielrunde gewannen die Schwartauer in Solingen mit 30:25 und in der Rückrunde zu Hause vor knapp zwei Wochen mit 24:22. Mit dem Heimerfolg gegen den BHC hat der VfL das Fundament für den dritten Tabellenplatz gegossen und nur eine Woche später nahezu fertig betoniert. Über die bereits als Vize-Meister feststehende SG BBM Bietigheim ist der VfL-Zug nämlich hinweggefegt, dass den Schwaben nicht nur hören und sehen verging, sie brachten gegen die Hansestädter auch keinen Fuß auf den Boden und gingen sang- und klanglos mit 28:18 unter.

Mit vier Punkten Vorsprung hat der VfL Lübeck-Schwartau sein Ziel, dritter Tabellenplatz, ziemlich sicher erreicht, zumal der HSC 2000 Coburg als unmittelbarer Verfolger am letzten Spieltag noch in Wuppertal beim Bergischen HC zu Gast ist. Der Tabellenführer wird sich vor heimischem Publikum die Meisterfeier mit einer Niederlage sicher nicht verderben wollen und insofern indirekt Schützenhilfe für Schwartau liefern. Trotzdem wird der Tabellendritte ganz sicher nicht nach Balingen kommen, um hier die Zähler schön brav abzuliefern. Falls die Gallier von der Alb im letzten Heimspiel also punkten möchten, müssen sie auf jeden Fall Vollgas geben – Geschenke wird es nämlich keine geben. Die gibt es erst im Anschluss an das Spiel, zumindest für die Spieler, die in der kommenden Saison andere Herausforderungen suchen.

„Da kommt schon ein richtiges Brett auf uns zu“, hat HBW-Coach Jens Bürkle im Vorfeld gehörigen Respekt vor dem Tabellendritten. Warum? „Das ist körperlich schon eine sehr, sehr robust Mannschaft“, erklärte der Sportwissenschaftler, dass die Mannschaft aus lauter „Bären“ besteht und die beste Abwehr der Liga auf die Platte stellt. Er zählt den VfL bereits heute für die kommende Saison zu dem Top-Aufstiegsfavoriten, weil die Truppe über Jahre gewachsen sei und sich kaum verändert habe. „Trotzdem, ich freue mich unheimlich auf das Spiel und wir möchten am Samstag den achten Heimsieg feiern“, lässt Bürkle keine Zweifel daran aufkommen, wo die Reise am Samstagabend hingehen soll.

Mit welchem Personal er aller Voraussicht nach gegen die Hansestädter das Unterfangen „Achter Heimsieg“ angehen wird, was er rückblickend zum Spiel beim Tabellenführer noch zu sagen hatte und noch einige Informationen zum nächsten Heimspielgegner, gibt es wie immer bei HBW.tv unter folgendem Link: Interview .

HBW Balingen-Weilstetten  VfL Lübeck-Schwartau