Die Serie ist gerissen: Nach vier Spielen ohne Niederlage musste die HSG Konstanz die Rückfahrt nach dem Duell beim TV Hüttenberg ohne Punkte und stattdessen mit einer am Ende zu deutlichen 19:25 (12:12)-Niederlage antreten. Am Sonntag, 17 Uhr, kommt der TuS Fürstenfeldbruck zum Süd-Duell in die Schänzlehalle.

 

Mit vier Spielen ohne Niederlage im Rücken und einer bärenstarken Vorstellung beim 31:22-Sieg gegen Lübeck geht die HSG Konstanz in die Englische Woche. Schon am Mittwoch, 19.30 Uhr,  (kostenloser Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream) steht die nächste schwere Aufgabe beim Ex-Erstligisten TV Hüttenberg auf dem Programm, ehe am Sonntag, 17 Uhr, der TuS Fürstenfeldbruck zum Süd-Kracher in die Schänzlehalle kommt.


So schlecht die Vorzeichen angesichts großer Verletzungssorgen vor dem Spiel standen, so sehr spielte sich die HSG Konstanz dann in einen Rausch gegen den bisherigen Tabellenfünften VfL Lübeck-Schwartau. Beim 31:22 (12:9)-Heimsieg stach nicht nur die aggressive 3:2:1-Deckung, sondern die HSG verzückte ihre Anhänger mit einem Traumtor und Sahnestückchen nach dem anderen. Mit dem siebten Heimsieg kletterte Konstanz zudem auf Platz 15 der 2. Bundesliga.

 

 Nach einem spielfreien Wochenende startet für die HSG Konstanz mit dem Heimspiel am Freitag, 20 Uhr, (ab 19.30 Uhr im kostenlosen Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream) gegen die Spitzenmannschaft des VfL Lübeck-Schwartau der Endspurt mit den letzten neuen Begegnungen im Kampf um den Verbleib in der 2. Bundesliga.

Die HSG Konstanz bleibt im dritten Auswärtsspiel in Folge ungeschlagen und konnte nach zuletzt rund 3400 absolvierten Kilometern den dritten Auswärtspunkt in Serie erkämpfen. Das 27:27 (14:14)-Remis war dabei wieder nichts für schwache Nerven. In Unterzahl sicherte die HSG in den letzten 56 Sekunden mit viel Herzblut und Leidenschaft den wichtigen Zähler – konnte sich aber nicht lange freuen. Ein Todesfall überschattete alles.

Das Ziel Professionalisierung inklusive Vergrößerung des Staffes hat bei der HSG Konstanz weitere neue Personalien zur Folge. B-Lizenzinhaber Matthias Stocker wird die neu geschaffene Stelle des „Leiter Nachwuchsbereichs“ einnehmen und seinen Posten als A-Jugend-Bundesligacoach dafür aufgeben. Diesen übernimmt, zusammen mit Christian Korb der Sportwissenschaftler und B-Lizenzinhaber Kai Mittendorf. Die kommende Saison wird die bereits zehnte Bundesliga-Saison der Konstanzer sein – davon zuletzt neun Jahre in Folge.

Bereits zwei Auswärtsspiele in Folge hat die HSG Konstanz zuletzt in Hamm und Ferndorf jeweils mit Punktgewinn absolviert, am Freitag, 19 Uhr, (kostenloser Livestream auf www.hsgkonstanz.de/livestream) folgt beim EHV Aue das dritte. Vor allem die deutlich verbesserte Abwehrarbeit soll auch im Erzgebirge für ein heißes und spannendes Spiel sorgen.

Ende Februar gegen Zweitliga-Tabellenführer HSV Hamburg riss sich das Konstanzer Torwart-Eigengewächs Moritz Ebert unglücklich ohne Einwirkung eines Gegenspielers beim Versuch einer Parade das Kreuzband.

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