Der Gegner ist gut bekannt, die Halle eher weniger. Der VfL Pfullingen trifft am Samstagabend um 20 Uhr in Heilbronn auf die „Hunters“ des dortigen Turn- und Sängerbundes – ein Urgestein der 3. Liga. Neu wird dabei der Spielort sein, denn die übliche Sporthalle des TSB dient derzeit als Impfzentrum. So spielt man nun in der Römerhalle in Heilbronn-Neckargartach.

Aber auch dort wartet auf das Team um Kapitän Lukas List erneut eine schwere Aufgabe, denn der kommende Gastgeber zeigt aufsteigende Form, hätte mit etwas mehr Fortune am vergangenen Wochenende Zählbares aus der Ortenau entführen können. Aktuell steht das Team des früheren Bittenfelder Erstligaspielers Michael Schweikardt jedoch noch am Tabellenende. Dass man das Team aus dem Unterland niemals abschreiben darf, dieses mit Felix Zeiler, Janik Zerweck, Pierre Freudl und Sven Grathwohl auch über Top-Individuallisten verfügt, ist im Pfullinger Lager bestens bekannt. Zudem lässt der TSB-Coach sein Team variantenreich aufspielen. Man weiß also, dass es schwer ist, gegen Horkheim erfolgreich zu sein. Hinzu kommt, dass die Gastgeber sicherlich ihre möglicherweise letzte Chance doch noch weiterzukommen, nicht verstreichen lassen wollen. Für die Gastgeber spricht auf jeden Fall auch die Statistik der Aufstiegsrunde, denn in Gruppe B wurde bisher 20 von möglichen 24 Punkten durch die jeweiligen Heimteams erzielt. Als Ausnahme muss hier der Sieg der HSG Hanau in eben jener Römerhalle in Heilbronn herhalten.

VfL-Trainer Daniel Brack: „Für uns geht es darum, zu zeigen, dass wir gewillt sind, die Auswärtspunkte zu sichern. Diese Punkte wären für VfL Gold wert – entsprechend wollen wir diese Punkte reißen“. Dabei muss man vor allem den künftigen VfL-Spieler Felix Zeiler in den Griff bekommen. Insgesamt will man beim VfL am Samstagabend die nächste starke Leistung zeigen. 

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