Jenny Grathwohl von der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen hat sich den Drittliga-Damen des TuS Steißlingen angeschlossen und wird zusammen mit Alina Bauer in der kommenden Saison ein Kreisläufer-Duo bilden.

 

Mit der erfahrenen 29-jährigen Linzgauerin ist es den TuS-Verantwortlichen gelungen, eine Spielerin zu verpflichten, die viel Erfahrung aus höheren Ligen mitbringt und so der Mannschaft in Abwehr und Angriff Stabilität und Durchschlagskraft verleihen wird. Mit ihrer Fähigkeit, beidhändig werfen zu können, dürfte sie für die gegnerischen Abwehrspielerinnen schwer zu handeln und zu bekämpfen sein.

 

Das Handballspielen hat Grathwohl beim TV Überlingen erlernt, ehe es sie zur HSG Mimmenhausen/Mühlhofen zog, wo sie auch noch in der letzten Saison aufgelaufen ist. Nach den höherklassigen Stationen SV Allensbach und dem Schweizer A-Nationalligisten HSC Kreuzlingen (4 Jahre) wollte sie eigentlich etwas kürzer treten, hatte jedoch, als das Angebot von Trainer Sascha Spoo kam, ihre Handballschuhe noch einmal für die 3. Liga beim TuS zu schnüren, buchstäblich „Lunte“ gerochen, was zu ein paar Probe-Trainingseinheiten mit der Mannschaft geführt hatte.

 

Für Trainer Spoo war schon nach den ersten Trainingseindrücken klar, dass die Chemie mit ihr stimmt. Grathwohl war schnell vom Handballvirus in Steißlingen gepackt und von der Harmonie innerhalb der Mannschaft überzeugt. Was folgte war eine schnelle Einigung und die Zusage, kommende Saison auflaufen zu wollen.

 

„Gemeinschaftlich mit den Kolleginnen auf der Platte stehen, im Training immer alles aus sich heraus holen, miteinander kämpfen, flexibel Handball spielen und letztlich viel Spaß gemeinsam miteinander zu haben“, sind ihre Ziele und gleichzeitig ihre Attribute und Vorstellungen für ihre neue Station im Hegau.

 

„Das", sagt Trainer Spoo, "sind genau die Eigenschaften, die wir in der 3. Liga brauchen“ und ist sehr froh darüber, Jenny für den TuS gewonnen zu haben.

„Wir werden bald sehen, dass sie nicht nur im Angriff eine Verstärkung sein wird, sondern auch in der Lage ist,der Abwehr mit ihrer Routine und Robustheit Stärke zu verleihen“, ist Spoo überzeugt.

 

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