Fehlendem Personal Tribut gezollt.


Obwohl kadertechnisch reichlich ausgeblutet, hielten die Jugend-Bundesliga-Handballer der HG Oftersheim/Schwetzingen beim Favoriten HSG Dutenhofen/Münchholzhausen lange gut mit, musste aber am Ende eine 25:33 (17:17)-Niederlage hinnehmen.

24:24 stand es vor Beginn der „Crunchtime“, 27:25 als noch etwas über fünf Minuten zu absolvieren waren. „Leider haben wir dann durch fehlende Konzentration technische Fehler produziert, die cleverere Mannschaft hat am Ende gewonnen“, bleibt Trainer Daniel Müller nur ein Rückblick auf entgangene Chancen, die sich durch die gesamte Partie gezogen hätten.  „So konnte Wetzlar den Vorsprung am Ende zu deutlich ausbauen. Maximal drei Tore Differenz wären wohl gerecht gewesen, was mir auch durch HSG-Aussagen bestätigt wurde, mit einem Lob an uns, dass sich die Spieler super weiterentwickelt haben und es ein schweres Spiel für den Gastgeber war.“

Ohne etatmäßige Torhüter und weiterer verletzter und erkrankter Spieler, dafür wieder mit den B-Jugendlichen Fynn Thüre und Leon Hasse wurde zunächst mit wechselnden Deckungsformationen (6:0 – 4:2) der hessische Angriff extrem verunsichert, der einen Fehler nach dem anderen hinlegte. Die HG konterte eiskalt (6:11/14.). Die HSG zog die Reißleine mit Grün, brachte den siebten Feldspieler. „Das haben sie richtig gut gespielt“; musste Müller anerkennen.

Mit einer 5:1-Abwehr sollte der Gastgeber nach der Pause dann vor neue Herausforderungen gestellt werden. Müller lobte und kritisierte: „Das hat auch am Anfang geklappt. Leider wurden wie auch zu Beginn des Spiels einige 100-prozentige Einwurfmöglichkeiten ausgelassen.“ So kamen nur Ein-Tore-Führungen für die Kurpfälzer zustande (19:20 bis 23:24).

Müller war dennoch „stolz“ auf die HG-Restmannschaft. „Wir waren 55 Minuten ebenbürtig und haben dem Tabellenzweiten auswärts alles abverlangt, ihn ständig vor neuen Herausforderungen gestellt. Gegen den siebten Feldspieler haben leider wir kein Mittel gefunden, um diese Maßnahme in der ersten Halbzeit erfolgreich zu verteidigen. Und Fehler am Schluss, wie unsere, werden in der Bundesliga knallhart ausgenutzt. Großes Lob an Johannes Beck aus der A2, der trotz dem grostarkenßen Druck als einziger Torhüter ein richtiges gutes Spiel gemacht hat und einige freie Würfe in wichtigen Phasen gehalten hat.“ mj

HG: Beck; J. Hörner (5/1), Zecevic (2), Schiller,, Beck (10/3), Folz (1), Kruse (1), B. Hörner (1), Clarius (4), Hasse (1), Thüre.

HSG Wetzlar  HG Oftersheim/Schwetzingen

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