Die A-Jugend der Rhein-Neckar Löwen ist erneut Süddeutscher Meister. Bereits am drittletzten Spieltag der Jugendbundesliga machte der Titelverteidiger mit dem 42:24 (19:11)-Sieg gegen den VfL Günzburg sein Meisterstück perfekt.


Die Vorbereitungen laufen bereits in Richtung Spiele um die Deutsche Meisterschaft. Zuvor gibt es allerdings noch den Ligaauftritt bei der SG Pforzheim/Eutingen und das Heimfinale gegen Frischauf Göppingen.

Das war nunmehr der fünfte Kantersieg der Junglöwen in Serie. Diesen Schwung wollen die Badener nun beibehalten und mit in die DM-Endrunde nehmen. Gegen Günzburg verlief nur der Start etwas zäh. Die Gastgeber hatten in eigener Halle leichte Schwierigkeiten, die aber schnell behoben werden konnten. Die Hereinnahme von Nicholas Mohr und die Abwehrumstellung auf eine 5:1-Deckung änderten den Spielverlauf ins Positive. So zog das Team von Trainer Frank Herbert bis zur 17. Minute auf 12:4 davon.

Den nächsten Zwischenspurt vollzog der Süddeutsche Meister beim 15:8 (24.) auf 19:8 (29.). Deutlich zu sehen war die gestiegene Aggressivität in der Abwehr. Die Vielzahl an Zweikämpfen wurden angenommen und auch gewonnen. Mit dem Pausenstand von 19:11 war die Vorentscheidung bereits gefallen.

Leistungssteigerung in der Rückrunde
„Dennoch haben wir in der zweiten Halbzeit nochmals eine gute Spannung aufbauen können. Die Mannschaft war weiterhin torhungrig und überzeugte mit gutem Umschaltspiel“, erklärte Frank Herbert, der Benedikt Meiser brachte. Der Junglöwen feierte an diesem Tag erfolgreich sein Comeback.

Erfolg hatte schließlich das gesamte Team, auch die Akteure, die auch an diesem Tag für das Drittligaspiel abgestellt wurde. Aufgrund des enormen Leistungsvermögens der Junglöwen wurde nicht nur die Partie gewonnen, sondern vorzeitig auch die Meisterschaft. „Es herrscht große Freude über den Titel. Die enorme Leistungssteigerung in der Rückrunde hat uns vorzeitig zu diesem Erfolg geführt. Auch zeigten wir uns von personellen Rückschlägen auf dem Feld unbeeindruckt“, hob Herbert heraus.

Rhein-Neckar Löwen: Studentkowski (1), Gierse – Damm (6), Olbrich (2), Meiser (3), Wichmann, Schmiedt (6/1), Schmid (1), Mohr (3), Schneibel (5), Meddeb (4), Serwinski (11/6).

VfL Günzburg: Chikh, Freund – Bandlow (7/4), Rembold, Rosenberger (2), Seel-Mayer (1), S. Jahn (3), Dück (4), Ruchti (1), A. Jahn (1), Heidecker, Pfetsch, Stegmann (3/1), Buck (2).

Schiedsrichter: Hochstein/Wiedenmann; Zuschauer: 100; Siebenmeter: 8/7:6/5; Zeitstrafen: 8:14 Minuten; Disqualifikation: Seel-Mayer (57., wegen dritter Zeitstrafe).

Rhein-Neckar Löwen  VfL Günzburg

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