Im Hinspiel der Relegation zum Aufstieg in die Landesliga Nord trifft die erste Herrenmannschaft der SG Freudenstadt/Baiersbronn am Freitag um 20:30 Uhr auswärts auf den TuS Altenheim II.


Die Weiß-Schwarzen haben das Ziel, sich im Badischen eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in Baiersbronn zu erarbeiten.

Nach einem überaus erfreulichen Saisonverlauf steht die Schwarzwald-SG verdient in der Relegation zur Landesliga und hat somit die Chance, zum ersten Mal seit knapp zehn Jahren die Bezirksklasse zu verlassen. Die Vizemeisterschaft ist das Ergebnis der kontinuierlichen und qualitativ hochwertigen Arbeit des Trainerduos Lisiecki/Kammer.

Mit dem Zweitplatzierten der Bezirksklasse Offenburg/Rastatt, dem TuS Altenheim II, wartet jedoch eine hohe Hürde auf die Mannschaft um Kapitän Simon Höfler. Mit 40:12 Zählern sicherten sich die „Aldner“ den Rang hinter dem souveränen Meister TuS Schutterwald II und möchten nach dreijähriger Abstinenz die Rückkehr in die Landesliga feiern.

Die Gastgeber von Trainer Stefan Bayer kämpfen nicht zu Unrecht um den Aufstieg. Das Team besteht aus einem Mix von jungen und erfahrenen Kräften, die exzellent ausgebildet sind und von jeder Position aus torgefährlich sein können. Im bisherigen Saisonverlauf erwies sich jedoch speziell die Defensive als das Prunkstück des TuS.

Die Akteure der Hausherren befinden sich zudem regelmäßig im Einsatz für die erste Mannschaft, weshalb sie auf insgesamt 250 Tore in der Südbadenliga kommen. „Das ist eine Mannschaft, die weiß, wie es geht und die auch mit Drucksituationen umgehen kann“, resümiert Chef-Trainer Krzysztof Lisiecki. Dass der TuS aufgrund der unglücklichen Auslegung des Spielrechtes theoretisch auch die erste Mannschaft auflaufen lassen könnte, sieht er nicht als Anlass zur Sorge.

Trotzdem erachtet das Trainerduo die SG nicht als krassen Außenseiter. „Die Chancen stehen 50:50. Es sind zwei Spiele, in denen viele Faktoren zusammenspielen und in denen am Ende Kleinigkeiten entscheidend sein können“, fügt Co-Trainer Ralph Kammer hinzu. Sowohl Trainerteam, als auch Spieler wissen um die Herkules-Aufgabe, wollen sich jedoch in keinem Fall verstecken.

„In der Vorbereitung auf die Partie wird es keine Experimente geben“, verrät Lisiecki. Zwar seien die Trainingszeiten abgewandelt worden, um mehr Zeit zur Verfügung zu haben, doch der Kern der Arbeit sei derselbe geblieben. Ein Fokus wurde dabei auf die Defensivarbeit gelegt, die sich im bisherigen Saisonverlauf immer wieder als Achillesferse der Weiß-Schwarzen entpuppte.

Auf die Frage, ob sein junges Team dem Druck standhalten kann, reagiert der Chef-Trainer gelassen: „Die Jungs brauchen einen gewissen Druck, um das Maximale aus sich herausholen zu können“, entgegnet er und fügt hinzu: „Wir sind bereit für den Aufstieg.“

Als Vorteil wird indes die Ansetzung der Spiele gesehen. Das Rückspiel vor eigenem Publikum austragen zu können, erhöht den Druck auf den TuS am Freitag. Ralph Kammer mahnt jedoch, dass es darauf ankomme, wie man sich im Hinspiel präsentiert. „In Altenheim wird der Grundstein für das Rückspiel gelegt. Darum wollen wir uns dort eine gute Ausgangsposition verschaffen“, so Kammer.

Auf eines können sich die Weiß-Schwarzen erneut verlassen: Ihre Fans. Mit zwei Bussen und gut 100 Fans wird die SG die Reise ins Badische antreten und somit für eine dem Anlass entsprechende Kulisse sorgen.

Mit Wille, Kampf und Kameradschaft möchten sich die Weiß-Schwarzen in Altenheim präsentieren, um den ersten von zwei Schritten zum großen Coup vom Aufstieg in die Landesliga zu beschreiten. Das Rückspiel findet dann am Samstag, dem 18. Mai um 18 Uhr in der Baiersbronner Murgtalhalle statt.

TuS Altenheim  SG Freudenstadt/Baiersbronn

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