Endlich wieder Grund zum Feiern hatten die Fans der TSO-Frauen am Samstagabend.


Das Tabellenschlusslicht wurde mit 31:26 besiegt. Nach dem Ergebnis nur der erwartete Pflichtsieg, doch wenn man von den letzten neun Spielen nur eines gewinnen konnte, dann ist dies nicht selbstverständlich.

Die Turnerschaft war von der ersten Minute an voll da. Dennoch dauerte es über zehn Minuten bis sich die Mannschaft von Patrick Pfeiffer so langsam die Oberhand bekam und sich absetzen konnte. Gestützt auf eine solide Abwehr hatten die Gastgeberinnen im Angriff das notwendige Selbstvertrauen, und auch das so soft vermisste Quäntchen Glück, um sich in den ersten dreißig Minuten bereits vorentscheidend abzusetzen. Zur Pause ließ ein 18:10 auf eine entspannte zweite Spielhälfte hoffen.

Die ersten Minuten bestätigten dies. Ottersweier erhöhte auf 24:14 und 25:15. Achtzehn Minuten waren noch zu spielen. Ein Gegentor, trotz Überzahl, danach eine eigene Zwei-Minutenstrafe, sorgte für eine große Verunsicherung auf Seiten der TSO. Bange konnte es einem werden als die Gäste zum 27:25 trafen und noch zweieinhalb Minuten zu spielen waren. Beeindruckend mit welcher Leistung dies in so kurzer Zeit gelang.

Mit dem 28:25 von Melina Strack drehte sich das Blatt aber wieder. Schnell erhöhte Julia Waßmer und Laura Schmälzle auf 30:25 du damit war das Spiel dann in trockenen Tüchern. Elena Metzinger machte mit dem 31:26 dann endgültig den Deckel drauf.

Ein wichtiger Sieg, dem weitere folgenden müssen. Es bleiben noch acht Möglichkeiten die Bilanz weiter aufzubessern.

Für Ottersweier: Fieser (TW), Waßmer (5), Belikan, Sax (1), Meier, Hauser (2), Gutenkunst (9/3), Burger (TW), Schmälzle (1), Metzinger (10/2), Strack (1), Großmann (1), Rohe (1) Für Rastatt/Niederbühl: Joos (3), Fink, Pajonk, Steinhardt (1), Kölmel (1), Schulz, Kleinkopf (3), Ziegler (TW), Claus (8/3), Chruscinska (8). Jung (2), Etzel (TW).

TS Ottersweier  HR Rastatt/Niederbühl

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