Die Damen 1 des TuS Steißlingen starten optimal in die neue Saison und holen aus den ersten zwei Spielen die maximale Anzahl an Punkten.


Zuerst schlägt das Team von Trainer Christian Kern in überzeugender Manier den starken TV Lahr mit 34:22, ehe man am Tag der deutschen Einheit auch die Drittligareserve der HSG Freiburg mit 23:16 bezwingen kann.

Gegen den TV Lahr startete der TuS etwas nervös in die Partie und es fehlte die Feinabstimmung sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Insbesondere mit der schnellen Außenspielerin des TV Lahr Laura Karl hatten die Steißlingerinnen so ihre Probleme und diese erzielte vier der ersten acht Tore ihrer Mannschaft. So gestaltete sich das Spiel am Anfang sehr ausgeglichen und nach einer knappen Viertelstunde stand es in einem temporeichen Spiel 8:8. Danach übernahm der TuS dann aber das Ruder, mit einer jetzt kompakteren Abwehr konnte man die Gäste aufhalten und mit einem 4:0-Lauf auf 12:8 (18. Minute) erhöhen. Leider versäumte es die Kern-Sieben in dieser Phase, bereits den Vorsprung noch weiter auszubauen und so wurde beim Stand von 17:13 für den TuS die Seiten gewechselt. Wer nun dachte, Lahr könnte sich nochmal in das Spiel zurückkämpfen, sah sich getäuscht. Steißlingen kam wie die Feuerwehr aus der Halbzeit und ließ den Gästen im zweiten Spielabschnitt nicht den Hauch einer Chance. Hinten wurde jetzt noch aggressiver verteidigt und Lahr fand kein Mittel gegen die gut eingestellte Abwehr. Danach wurde mit viel Tempo umgeschaltet und man überrollte den TV in der ersten und zweiten Welle. So sah sich die Gästetrainerin in der 45. Minute beim Stand von 26:16 gezwungen, den Lauf der Steißlingerinnen zu unterbinden, obwohl das Spiel bei diesem Ergebnis quasi schon entschieden war. Diesen Vorsprung ließ man sich dann nicht mehr nehmen und am Ende stand nach einer ganz starken Vorstellung ein 34:22 für den TuS auf der Habenseite.

Lange ausruhen auf dem Sieg konnte Steißlingen sich allerdings nicht, traf man bereits am Dienstag auf die Drittligareserve der HSG Freiburg. Dabei war der Gegner schwerer einzuschätzen, da man sich gerade bei Reservemannschaften nie sicher sein kann, ob Spielerinnen aus der ersten Mannschaft mit von der Partie sein werden. Nichtsdestotrotz starteten die Steißlingerinnen gut in das Spiel, welches vor allem durch die beiden Defensivreihen geprägt war. So ließ er TuS in den ersten Minuten quasi gar nichts zu und führte nach zehn Minuten bereits mit 5:1. In der Folge kamen aber die Gäste aus dem Breisgau besser ins Spiel und Steißlingen hatte ohne ihre Mittespielerin Lena Störr Probleme, die Abwehr des TV zu überwinden. Dies war aber nicht weiter schlimm, konnte man sich an diesem Tag doch auf seine gute Abwehr verlassen, die die Lücken extrem eng hielt und bis zu Halbzeit gerade einmal 8 Tore zuließ. So ging es mit dem Spielstand von 12:8 in die Kabine. Wie im Spiel zuvor kam Steißlingen wieder gut aus der Halbzeit. Im Angriff gingen die Spielerinnen nun mehr in die Tiefe und durch viele Kreuzungen erspielte man sich gute Tormöglichkeiten. Mit einem 4:0-Lauf zum 16:8 (36. Minute) entschied der TuS die Partie bereits in dieser Phase vor und hatte sich einen großen Vorsprung erarbeitet. Auch die nächsten zehn Minuten dominierte Steißlingen und mit dem Tor durch Selina Fischer zum 21:11 (45. Minute) war der Sieg dem TuS eigentlich nicht mehr zu nehmen. Doch Freiburg gab noch nicht auf und brachte die Kern-Sieben mit einer Abwehrumstellung etwas aus dem Konzept. So verkürzte die HSG nochmals auf 21:16 (53. Minute), doch am Ende stand ein nie wirklich gefährdeter 23:16-Sieg auf der Anzeigetafel.

„Das waren zwei intensive und kampfbetonte Spiel zum Rundenauftakt, die wir in überzeugender Manier gewonnen haben. Nun stehen wir mit 4:0 Punkten sehr gut da und können am nächsten Wochenende ohne Druck nach Steinbach fahren“ zeigte sich TuS-Trainer Christian Kern nach den beiden Spielen zufrieden.

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