A-Jugend kommt wieder einmal nur phasenweise an ihr Leistungspotenzial heran und gewinnt 34:25.


Im letzten Saisonspiel, welches ungewöhnlicherweise an einem Donnerstag stattfand, nahm die A-Jugend der SG sich vor, nach einem suboptimalen und enttäuschenden Saisonverlauf zumindest einen akzeptablen Abschluss vor Heimpublikum zu zeigen. So sollte Dominik Rigl in seinem letzten Jugendspiel und Niclas Mild ein letztes Mal vor seinem Wechsel zur HSG Konstanz in den schwarz-gelben Trikots auflaufen. Felix Bühler, welcher nach der Saison ebenfalls in den Aktivenbereich kommt, konnte auf Grund von Grippe ebenso wie die B-Jugendspieler, welche zeitgleich ein Nachholspiel bestritten, die Mannschaft nicht unterstützen.

Im letzten Spiel gegen die HSG Hanauerland startete das Team um Michael Bühler fahrig. So war die Abwehr schlicht zu durchlässig und oft waren noch nicht mal die Hände zum Block bereit, was es Nikolaj Paluch im Tor schwer machte, ins Spiel zu finden. Im Angriff spielte die SG zu statisch und lief sich in 1-gegen-1 Situationen fest. So setzten sich die Gastgeber auch erst ab Minuten 20 entscheidend zur Pause mit 18:11 ab. Zu Anfang der zweiten Hälfte fehlte es dann schlicht an Struktur und Konzentration, wodurch der Vorsprung nicht merklich anwuchs. Zu viele einfache Fehler in Form von technischen Fehlern oder freistehenden Mitspielern ließen die Gäste aus dem Hanauerland nochmals auf 6 Tore herankommen ehe der Drittliganachwuchs zumindest im Angriff nochmal anzog und auf 9 Tore Differenz im Endergebnis erhöhte (34:25).

Wie in der ganzen Saison ließ man ausschließlich in kurzen Sequenzen aufblitzen, was möglich gewesen wäre, hätte man mehr Konstanz in sein Spiel hineinbekommen können. Zu konstant dagegen gab es Probleme in Bezug auf die Trainingsbeteiligung oder den Einsatz. Zum Ende der Runde wird ein fünfter Platz für die SG stehen, der zwar nicht dem Potenzial, ganz gewiss aber der gezeigten Leistung der Mannschaft entspricht. Glückwünsche an die JSG Hegau für die südbadische Meisterschaft an dieser Stelle!

Nach diesem mäßigen Abschluss der Saison geht es nun aber weiter in die heiße Qualifikationsphase der kommenden Saison. Durch das schlechte Abschneiden in der Runde konnte sich die A-Jugend nicht direkt für die Südbadenliga-Runde qualifizieren, wodurch man sich in einer Qualifikationsrunde gegen die Mitbewerber aus dem Bezirk durchsetzen muss, wenn man wieder auf Verbandsebene spielen möchte. Gleichzeitig hat die A-Jugend der Gelb-Schwarzen aber auch für die Jugendbundesliga-Qualifikation gemeldet. Sollte diese erfolgreich durchlaufen werden, wäre die Südbadenliga dementsprechend hinfällig. So startet das erste Turnier zur Jugendbundesliga bereits in knapp 4 Wochen; zuvor geht es aber für die „alte A-Jugend“ nochmals zum hochklassig besetzen Biberacher Osterturnier IBOT. Beim 20-jährigen Jubiläum des Turniers über das Osterwochenende spielen unter anderem die Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten Frisch Auf! Göppingen, des SC Magdeburg oder der Füchse Berlin mit. Bis dahin wird sich die neuformierte Truppe um Trainer Frank Mild intensiv auf die große Herausforderung Bundesliga-Quali vorbereiten. Mit gleicher Besetzung verpasste man in einem Herzschlagfinale vor zwei Jahren nur knapp die Qualifikation zur höchsten Spielklasse (BWOL) und so ist trotz keiner weiteren auswärtigen Verstärkungen Leistungsträger Paul Blank positiv gestimmt: „Wir wissen, dass wir das Potenzial besitzen, um weiter zu kommen. Sind uns aber auch im Klaren darüber, dass die langwierige Bundesliga-Quali kein Zuckerschlecken wird.“ Und so erwartet auch Kreisläufer Max Kunkler einen „harten Kampf“.

Voraussichtliche Gegner beim Turnier werden die letztjährigen Jugendbundesligisten HSG Konstanz und SG Meissenheim/Nonnenweier, der B-Jugend Oberligist TuS Schutterwald, sowie Südbadenligist SG Kappelwindeck/Steinbach sein. Sollten die Teninger hier mit mindestens dem dritten Platz weiterkommen, würde man gegen die anderen Verbände von Baden-Württemberg spielen, wo man je nach Platzierung beim ersten Turnier Heimrecht hätte. Optimistisch ist auch der neue A-Jugendtrainer Frank Mild, der mit der B-Jugend der SG Ottenheim/Altenheim bereits um die deutsche Meisterschaft mitspielen konnte und fügt an, dass vor allem in Defensivbereich noch einiges zu tun sei.

HSG Hanauerland  SG Köndringen/Teningen

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