Während am zweiten Advent zu Hause auf den Tischen das zweite Kerzchen angezündet wird, würde in der Malteserhalle ein Feuerwerk angezündet.


Nur in den ersten paar Minuten sah es nach einem gemütlichen Sonntagnachmittag aus zu den wir den überraschend stark in die Saison gestarteten Aufsteiger aus March eingeladen hatte. Doch nach dem 8:8(14. Minute) musste irgendeiner der Jungs mit dem Feuer gespielt haben, den nun zündeten innerhalb der 16 Minuten bis zum Wechsel 13 Raketen in des Gegners Tor. Der zunächst stark haltende Keeper konnte einem schon leidtun den nun bekam er kaum noch was zu halten. Aus dem Spiel heraus taten sich die Löwen schon schwerer gegen die da gut stehende Marcher Defensive, aber sobald es mit Tempo ging waren die Jungs von Trainer Hüglin einfach in einem anderen Gang. Unsere Abwehrarbeit klappte während der gesamten 60 Minuten sehr gut und es war egal ob 3-2-1 oder 6:0 Formation, wenn dann was durch kam hatte Niklas auch noch einen starken Tag und bekam immer wieder den Ball. Über 15:10 ging es dann mit einem beruhigenden 21:14 in die Kabine.

Das Thema der Zuschauer in der Halbzeitpause war, ob es die Jungs dieses Mal schaffen würden auch im zweiten Abschnitt dieses Niveau halten zu können. Zu oft hatten sie in den vergangenen Jahren schon deutliche Führungen aus der Hand gegeben. Der starke Vincent eröffnete 30 Sekunden nach Wiederanpfiff das Torreigen und falls sich die Gäste Hoffnungen machten, so bekamen diese schon nach vier Minuten mit dem 24:14 einen herben Dämpfer. Zu keinem Zeitpunkt gab es für March eine Chance hier nochmal ins Spiel zu kommen, den Heitersheim blieb weiterhin mit Vollgas in der Spur.

Der Anhang der Gäste wurde nun deutlich ruhiger und man hatte auch das Gefühl deren Spieler hatten die Partie dann früh abgehakt. Doch die Löwen hatten weiterhin viel Spaß an der Partie, Sandro lief einen Konter nach dem anderen, aber auch der Rest beteiligte sich eindrucksvoll an den 42 Treffern. Auch wenn die Gäste hin und wieder mit dem jungen Schiedsrichtergespann haderte, wussten sie auch selbst dass es daran nicht lag. Es gibt halt so Tage wo auf einer Seite alles klappt und auf der anderen eben nicht. Ausruhen sollten sich die Löwen allerdings nicht auf dem Sieg, den am kommenden Samstag empfängt man zum Rückspiel Bötzingen, wo man sich im Hinspiel mit einer katastrophalen Chancenverwertung eine Niederlage einhandelte. Das ist Wiedergutmachung angesagt und mit einem Sieg im letzten Spiel des Jahres kann man dann sicher entspannt in die Weihnachtspause gehen.

Es spielten: Sandro Argenziano(12), Lukas Feuerstein, Nico Dobronn, Julius Hofmann(1), Vincent Hofmann(8), Albert Isenmann(Tor), Helge Kaltenbach(1), Sebastian Loose(9/3), Niklas Meyer(Tor), Marin Sakota(3), Hendrik Sonst(4), Marius Sonst(4).

Handball Löwen Heitersheim   TSV March

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