Die Vorzeichen für dieses Spiel waren alles andere als rosig.

Bedingt durch zahlreiche Verletzte, Urlauber und sonstige Abwesende fuhren die Reserve der HU Freiburg mit nur acht Feldspielern und einem Torhüter in den Schwarzwald. Im Hinspiel hatte man noch - mit einer vollen Bank - die volle Packung mit 10 Toren Unterschied abbekommen.

Die HU-Spieler hatten Heidenrespekt vor dem extrem heimstarken TV Todtnau. Selbst der ewig positiv eingestimmter Motivator Kapfer schrieb vor der Begegnung „wird schwer, wahrscheinlich nichts“.

Im Training hatte die HU2 eine offensive Abwehrformation einstudiert. Nur scheiterte der Versuch der Umsetzung im Spiel ziemlich kläglich. Daraus resultiert eine 7:3-Führung für Todtnau und HU-Trainer Volker stellte frühzeitig auf die altbekannte 6:0-Formation um. Dies sollte fruchten. Ein Ruck ging durch die Mannschaft. Die Abwehr stand plötzlich felsenfest, das Zusammenspiel von Abwehr und Torhüter wurde immer besser. So stand es nach 18 Minuten 8:10 für die HU2.

Die Führung sollte im ganzen restlichen Spiel nicht mehr abgegeben werden. Unter der Regie eines groß aufspielenden Johannes Roming (9 Tore) ging es mit einem 13:16 in die Halbzeit. Manch einer befürchtete nun den großen Einbruch, aber an diesem Tag hatte die HU-Reserve, echt einen Sahnetag erwischt. Todtnau kämpfte verbissen, aber die HU-Abwehr stand kompakt und die Spieler kämpften und spielten mit viel Herzblut. Über die Spielstände 17:19, 22:22, 25:27 und 27:28 kam die Handball Union 2 zu einem wichtigen 28:31 Erfolg.

Besonders hervorzuheben sind der Kampf und die Leidenschaft, die jeder Spieler von der 1. bis zur 60. Minute auf dem Platz gezeigt hatte! Zudem konnten sich fast alle Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Am nächsten Wochenende (Samstag 18:00 Uhr) kommt ein extrem verstärkter TSV March in die Wentzingerhalle und die HU2 wird alles daransetzen, auch dieses Spiel zu gewinnen.

Es spielten: Hendrik Dittmers (Tor), Patrick Stein (5), Christoph Bauer (2), Jonas Thaller (1), Mirco Kabis (3), Max Mylo, Felix Fink (6), Rui Maio (5), Johannes Roming (9/4).

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