Eigentlich wollten wir gegen Zähringen unsere Tabellenführung verteidigen und ausbauen, aber bereits mit der Trainingsbeteiligung diese Woche wurde deutlich, dass etwas der Schlendrian eingekehrt ist und sich einige auf dem Erfolg der letzten Wochen ausruhen wollten.


Mit einer gut besetzten Bank machten wir uns am Sonntag zu ungewohnt früher Zeit auf nach Zähringen. Bereits in den ersten Minuten merkte man, dass die Mannschaft noch geistig im Bett lag. Es lief nichts zusammen und Abschlüsse landeten überall, nur nicht im Tor. So wurde bereits nach 5:1 Rückstand klar, dass man mehr zeigen muss als Tabellenführer. Eine Auszeit brachte dann den Umschwung und Tor für Tor kämpften wir uns ins Spiel zurück. Mit dem 9:9 hatten wir nun endlich wieder Zugriff aufs Spiel. Leider kam du Halbzeitpause zu früh und wir gingen mit einem 12:11 Rückstand in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit hatten wir Anspiel und wollten so weiter machen, wie wir aufgehört hatten. Leider verschlief man auch hier wieder den Beginn. Die Zähringer zogen prompt wieder auf 17:13 davon und es schien schon fast jede Angriffsbemühung als hoffnungslos. Der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor. Klare Chancen wurden vergeben und Angriffe überhastet abgeschlossen. Eine erneute Auszeit sollte nun Abhilfe schaffen. Umgestellt auf eine 4:2 Deckung fiel den Zähringern nichts mehr ein und wir konnten Angriff um Angriff den Ball zurückerobern. Tor für Tor ackerte sich das Team heran und 4 Minuten vor Schluss gelang uns dann endlich der Ausgleich zum 23:23. Nun war das Spiel auf Messers Schneide und entwickelte sich zu einem echten Schlusskrimi. Wir hatten nun mehrfach die Führung in eigener Hand, doch vergaben mehrfach aus aussichtsreicher Position den Sieg. Am Ende hatten wir noch Glück, dass unsere Fahrlässigkeit nicht bestraft wurde und wir quasi mit dem Schlusspfiff den 25:25 Endstand markieren konnten.

Unter dem Strich hätten wir durchaus gewinnen können oder müssen, wenn wir nicht die Chancen dazu leichtfertig vergeben hätten. Dennoch muss man sagen, dass es alles andere als verdient gewesen wäre. Wir hätten uns auch nicht beklagen dürfen, wenn wir ohne etwas Zählbares nach Hause gefahren wären. Nun wieder gemeinsam anpacken und nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch wieder im Training gemeinsam zurück  in die Spur kommen.

Für die HG spielten: Sebastian Fünfgeld (7), Matthias Kreutz (7/1), Thomas Fünfgeld (1), Jonas Fünfgeld, Dominik Raus, Stefan Häder (1), Christian Schlüter (1), Gernot Herrmann (1), Stephan Fünfgeld (4), Marco Korff und Stephan Weber (3).

TV Todtnau  Handball Union Freiburg

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