Am 4. Spieltag führte der Weg des TSV March zum bisher ungeschlagenen Tabellenführer HSG Freiburg II.


In Anbetracht der Schwere der Aufgabe wog die Hiobsbotschaft von Toptorjäger Paul von der Ruhr schwer, der kurzfristig verletzt ausfiel.

Nichtsdestotrotz stand eine motivierte Marcher Mannschaft auf dem Feld, die der HSG das Leben schwerer machte als vermutet. Mit der 0:1 Führung sollte man in der ersten Halbzeit nie ins Hintertreffen geraten und gab sogar den Takt an. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gelang es Mitte der ersten Halbzeit das erste Mal mit zwei Toren in Führung zu gehen (4:6/15min). Diese Führung pendelte sich sogar zu einer 3-Tore-Führung ein, in der man die Chance vergab noch weiter davonzuziehen. Der TSV verabschiedete sich jedoch vier Minuten zu früh in die Halbzeit und gewährte so den Gastgebern die Möglichkeit bis zum 11:12 Halbzeitstand wieder ranzukommen – zu diesem Zeitpunkt leider weniger als sich die Mannen des TSV March „verdient“ gehabt hätten.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit startete die HSG motiviert und durchsetzungsstärker in die Partie und konnte nach wenigen Minuten die erste Führung erzielen (14:13/33min). Das war der Startschuss für eine ganz enge Phase auf Augenhöhe. Die Führung wechselte mehrmals, keine der beiden Mannschaften vermochte es jedoch sich höher als mit einem Tor abzusetzen. In diesem Rhythmus ging es bis zum 19:19 in der 47. Minute. Es war absehbar, dass Kleinigkeiten an diesem Tag über Sieg oder Niederlage entscheiden sollten. Und so war es der erste und einzige vergebene 7-Meter des ansonsten sichereren und famos aufspielenden Lukas Frey (13/4 Tore) in der 48. Minute, der der HSG den Weg zur ersten 2-Tore-Führung in der 50. Minute ebnete. Ab diesem Zeitpunkt lief der TSV stets einem Rückstand hinterher, konnte sich jedoch bis zur 54. Minute in Schlagdistanz halten und immer wieder auf 1 Tor verkürzen (22:21).

In den folgenden drei Minuten brachte sich der TSV durch leichte Fehler in Schwierigkeiten und die HSG Freiburg agierte im Stile einer Spitzenmannschaft und leistete sich im Gegenzug keine Fehler, legte eine Schippe drauf und entschied durch einen 3:0 Lauf das Spiel – (25:21/57min).

Letztendlich entschieden Nuancen das Spiel und die HSG leistete sich weniger Fehler in den entscheidenden Momenten, so dass der Spitzenreiter zwar knapp aber verdient mit 26:23 knapp die Oberhand behielt.

Beim TSV herrschten derweil gemischte Gefühle nach dem Spiel. Einerseits hielt man das Spiel gegen den Spitzenreiter erstaunlich lange offen, andererseits hatte die eigene Leistung genug Luft nach oben, so dass die zwei Punkte kein Wunschtraum hätten bleiben müssen.

HSG Freiburg  TSV March

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