Das Spiel beim ESV Freiburg war die erwartet schwere Aufgabe für die Männer des TSV March.


Gleich das erste Tor und die erste Führung für den TSV March sollte symptomatisch sein für den Spielverlauf auf beiden Seiten. Im ersten Angriff der Marcher spielte Lukas Frey einen Verzweiflungskempapass auf den heranstürmenden Dennis Friedrich, der wiederum artistisch zur 0:1 Führung vollendete. Eine glückliche und sogleich sehenswerte Aktion sorgte somit für einen Knallstart ins Spiel.

In Folge dienten die ersten zehn Minuten dem gegenseitigen Abtasten, bei dem der TSV vorlegte und der ESV immer wieder ausgleichen konnte (4:4/10min). Die erste Führungsmöglichkeit für den ESV per Siebenmeter wurde vom erneut stark aufgelegten Matze Ruh zunichte gemacht. Da das Marcher Spiel bis zu diesem Zeitpunkt noch ein wenig hakte, nahm Trainer Tobias Ulrichs die Auszeit (14min) und justierte seine Mannen noch einmal neu – mit Erfolg.

Der TSV übernahm das Zepter und erspielte sich in den folgenden Minuten eine 5-Tore-Führung (6:11/23min). Nun wiederum bat der ESV zum Timeout, um nicht noch weiter abreißen lassen zu müssen. Auch diese Auszeit war von Erfolg gekrönt, denn der ESV gab nicht nach und erhöhte den Druck. Bis zum Pausentee gelang es ihnen, unterstützt von Marcher Nachlässigkeiten, auf zu 10:12 zu verkürzen.

In Halbzeit zwei war es dann ein Spiel auf Augenhöhe mit zum Teil schönen Aktionen, aber auch immer wieder hanebüchenen Ballverlusten auf beiden Seiten. Auch hier legte der TSV immer wieder vor ohne sich distanzieren zu können. In der 48. Minute dann jedoch ein kleiner Wendepunkt im Spiel. Mit dem 22:21 konnte der ESV die erste Führung des Spiels erzielen, die jedoch postwendend egalisiert wurde.

Die Entscheidung fiel dann in der 55. Minute als die Mannen des TSV March innerhalb einer Minute einen 4:0 Lauf hinlegten und von 23:24 auf 23:28 stellten. Dass es aber in den letzten vier Minuten nochmal spannend werden sollte war dem „Wahnsinn“, der der Partie innewohnte zuzuschreiben. Direkt im Anschluss sollte der ESV auch so einen Lauf haben, der sich über zwei Minuten erstreckte und zwei Minuten vor dem Ende zum 26:28 führte. Dass es in den letzten beiden Minuten nicht noch schief ging war dann Torhüter Matze Ruh zu verdanken, der einen Tempogegenstoß des Gastgebers mit einer „Monsterparade“ vereitelte und somit den Anschlusstreffer verhinderte.

Im Anschluss sollte nichts mehr passieren, so dass das Spiel beim Endstand von 26:28 abgepfiffen wurde.



Glücklich, aber nicht ganz zufrieden, zeigte sich Trainer Tobias Ulrichs nach dem Spiel: „Ich bin froh, dass es gereicht hat, aber wir haben auch einiges aufzuarbeiten nach dem heutigen Spiel. Wir erspielen uns gute Ausgangssituationen, um diesen Vorteil innerhalb von kürzester Zeit durch Nachlässigkeiten und Unkonzentriertheit zu einfach wieder abzugeben.“

Am kommenden Sonntag steht dann das nächste Heimspiel für den TSV an. Gegen Ringsheim II wird man versuchen, die bisher noch weiße Heimweste zu wahren und mit einer konzentrierten Leistung zum Erfolg zu kommen.

ESV Freiburg  TSV March

 

 

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