Die Beletage ist in der Nationalmannschaftspause, die 2. Bundesliga ging hingegen am Wochenende in ihre vierte Runde.
Drei Teams sind aktuell noch verlustpunktfrei, im Tabellenkeller wartet hingegen ebenfalls ein Trio auf die ersten Pluspunkte.

An der Tabellenspitze thronen derzeit die Kurpfalz Bären und der TV Beyeröhde-Wuppertal mit jeweils 8:0 Zählern. Die Badenerinnen konnten mit 26:16 (13:11) den letztjährigen Erstligisten HC Rödertal in die Schranken weisen. "Was mich daran am meisten freut", so Dr. Robert Becker, "ist die Art und Weise unseres Auftritts. Wir spielen einen hochattraktiven Handball, der sich durch unseren tempogeladenen und zielstrebigen Kombinationsstil auszeichnet. Es macht einfach Spaß, dieser Mannschaft zuzusehen." HCR-Trainer Frank Mühlner musste nach der ersten Saisonniederlage einräumen: "Wir haben heute über die gesamte Spieldauer keinen Zugriff bekommen. Im Angriff haben meine Mädels falsche Entscheidungen getroffen - zu viele Bälle weggeworfen oder Fehlpässe produziert. Das gab heute den Ausschlag."

Der TV Beyeröhde-Wuppertal tat sich hingegen schwer gegen die DJK/MJC Trier und konnte den noch punktlosen Ex-Meister von 2003 am Ende nur mit 25:23 (7:11) niederkämpfen. "Wir haben eigentlich gar nicht schlecht gespielt, aber allein acht Mal frei vor dem Tor vergeben. Hinzu kamen noch 3 verworfene Siebenmeter!", bilanzierte im Anschluss TVB-Trainer Martin Schwarzwald mit Blick auf den Halbzeitrückstand und der verlorenen Tabellenführung.

Keinen Sieger brachte das zweite Topspiel des Wochenendes hervor. Die SG 09 Kirchhof und der 1. FSV Mainz 05 trennten sich am Ende mit 21:21 (10:8). Beide Teams rangieren punktgleich auf den Plätzen 4 und 5. "Das Ergebnis geht in Ordnung. Mit 5:3-Punkten bei diesem hammerharten Auftaktprogramm können wir gut leben", sagte SG-Coach Christian Denk und während sich die Abwehrformationen und Torhüterinnen Bestnoten verdienten musste 05-Trainer Thomas Zeitz einräumen: "Im Angriff war allerdings Sand im Getriebe."

Vorjahresmeister HL Buchholz 08-Rosengarten ist noch verlustpunktfrei, rutschte nach dem Wochenende aber auf Platz 6 ab, da man im Dezember noch das Heimspiel gegen Trier vom zweiten Spieltag und das Auswärtsspiel bei der TG Nürtingen von diesem Spieltag nachholt.

Im breiten Mittelfeld sind derzeit gleich fünf Teams mit ausgeglichener Bilanz von 4:4 Punkten. Unter anderem konnte der TuS Lintfort mit einem 25:22 (10:13) zum BSV Sachsen Zwickau aufschließen und auch die SG H2Ku Herrenberg nutzte das 26:22 (10:10) gegen den VfL Waiblingen, um mit den Tigers gleichzuziehen. Fünftes Team im Bunde sind die Spreefüxxe Berlin, die beim TSV Nord Harrislee durch einen finalen 4:0-Lauf mit 24:20 (11:10) die Oberhand behielten.

Harrislee bleibt bei zwei Pluspunkten und ist nun wieder gleichauf mit dem SV Werder Bremen, der im Duell zweier bislang noch punktloser Mannschaften bei der HSG Gedern/Nidda mit einem deutlichen 32:17 (15:10) die ersten Pluspunkte einheimsen konnte. "Wir haben heute eine super Mannschaftsleistung gezeigt, ich bin sehr stolz auf mein Team, alle haben ihre Aufgabe klasse gelöst und wir haben uns selbst mit der Leistung heute belohnt", bilanzierte SVW-Coach Maximilian Busch. Gedern/Nidda hat wie Trier nun 0:8 Zähler, ohne Pluspunkte ist auch die TG Nürtingen.

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