Matthis Blum erzielte sieben Tore. ©RNL/Gaby Krass

Die Rhein-Neckar Löwen haben gut vorgelegt und das DM-Viertelfinal-Hinspiel der männlichen A-Jugend gegen den TSV Allach mit 36:25 (14:13) gewonnen. Mit der extrem offensiv Abwehr hielten sich die Gäste vor allem in der ersten Halbzeit gut im Spiel. Allerdings wurden die Junglöwen nach dem Seitenwechsel immer dominanter.

 

Mit dem Vorsprung von elf Toren gehen die Löwen nun ins Rückspiel am Sonntag (16 Uhr) in Allach. Auch diese Partie wird live im Internet übertragen.

Beste Werfer beim Heimteam waren Lion Zacharias (9/3) und Matthis Blum (7). Der Neuzugang von Bayer Dormagen feierte sein Heimdebüt im Trikot der Rhein-Neckar Löwen und überzeugte mit vielen guten Aktionen. Richtig erfolgreich verlief auch das Comeback von Valentin Clarius, der nach überstandener Verletzung wieder mitwirkte und wie Elias Scholtes sechs Mal erfolgreich war.

Der erste Durchgang war noch ausgeglichen Bei den Gästen aus München verteilten sich die Treffer fast auf den gesamten Kader. Am meisten trafen Florian Scheerer (6) und Stephan Seitz (4). Wie schon zuletzt in Schwetzingen hatten die Junglöwen zunächst etwas Mühe. Sie fanden in der ersten Hälfte lange Zeit nicht richtig in die Partie, so dass Allach immer wieder aufschließen konnte und zur Halbzeitpause noch guten Mutes war. Die knappe 14:13-Pausenführung verdeutlichte, dass bei den Junglöwen noch Luft nach oben vorhanden war. Insbesondere in Sachen Physis hatten die Gastgeber noch reichlich Reserven und zusätzlich auch noch einige Akteure im Back-up. Junglöwen-Coach Daniel Haase hatte ohnehin in personeller Sicht die Qual der Wahl, alle Akteure standen einsatzbereit zur Verfügung.

Klarer Heimsieg als gute Grundlage für Sonntag

Mit Beginn der zweiten Halbzeit taten ich die aus Löwen-Sicht erwartenden Unterschiede auf. Immer besser lief der Motor bei den Gelbhemden an, während bei den Gäste mehr und mehr die Puste ausging. Schließlich feierten die Badener einen deutlichen 36:25-Heimsieg, wohl wissend, dass am Sonntag noch das Rückspiel folgt und es am Ende um jeden Treffer gehen kann.

Trainerstimme

Daniel Haase (Rhein-Necker Löwen): „Natürlich wussten wir, dass Allach offensiv deckt. Ich bin insgesamt sehr zufrieden und sehe über die Fehler aus der ersten Halbzeit hinweg. Trotzdem haben wir Ruhe bewahrt und auf unsere Chancen gewartet. Wir haben immer darauf vertraut, dass wir physisch überlegen sind, insofern war es nur eine Frage der Zeit, bis wir einen Vorsprung herausspielen konnten. Zudem haben wir in der Abwehr umgestellt, damit wir mit Robert Timmermeister einen starken Mittelblock haben. Dadurch konnten wir die Kreisanspiele verhindern. Am Ende ist der deutliche Sieg gerecht. Wir sind auf den erwartet schweren Gegner getroffen und wollen auch beim Rückspiel nochmals unter Beweis stellen, dass wir besser sind. Trotz der elf Tore Vorsprung werden wir am Sonntag keine Kaffeefahrt veranstalten, sondern wollen auch die Partie in Allach gewinnen. Positiv beim Hinspiel war, dass überwiegend der jüngere Jahrgang die Tore gemacht hat. Diese Erfahrung und Weiterentwicklung benötigen die Spieler.“

 

Rhein-Neckar Löwen – TSV Allach 36:25 (14:13)

RNL: Späth, Grupe – Krass, Scholtes (6), Zacharias (9/3), Timmermeister, Michalski (3), Weindl (2), Bartsch, Keller (3), Burkard, Blum (7), Clarius (6). Trainer: Haase.

TSV: Oberosler, Müller – Scheerer (6), Newel (4/2), Ruhwandl, Henrich (2/1), Hlawatsch (2), Rheude (1), Schimpf (1), Silvestri (2), Schell (1), Geiser (1), Müller (1), Seitz (4). Trainer: Krauß.

Schiedsrichter: Biehler | Dietz (Elgersweier)

Zuschauer: 0 (Stadthalle Östringen)

Siebenmeter: 4/3:5/3

Zeitstrafen: 4:2 Minuten

Viertelfinal-Hinspiele:
Füchse Berlin - SC DHfK Leipzig 36:24
JSG Balingen-Weilstetten - MSG Melsungen 33:33
SG Flensburg-Handewitt  TSV Bayer Dormagen 32:40
Rhein-Neckar Löwen - TSV Allach 36:25

Zum Seitenanfang