Sichtungsturnier der weiblichen Jugend lief für den Südbadischen Handball-Verband nur suboptimal.


Einmal mehr reisten aus dem südbadischen Verbandsgebiet zwölf Mädchen zur Sichtung des Deutschen Handball-Bundes nach Heidelberg. Neben der Ermittlung einiger Athletik-Daten, Grundspielen und Übungsformen standen natürlich die Turnierspiele gegen vier ausgeloste Landesverbände (Westfalen, Niederrhein, Bayern, Saar) im Mittelpunkt.

Unabhängig vom ernüchternden, inoffiziellen zehnten Rang (im Mittelpunkt stehen die individuellen Entwicklungen der Spielerinnen) sollten die Mädels als Fazit auch die guten Spielphasen in eigentlich allen Spielen mit nach Hause nehmen. »Sieg und Niederlage lagen in allen Begegnungen so eng beisammen, dass leider bis auf die Partie gegen Hessen das Pendel mit den entscheidenden Kleinigkeiten immer zu unseren Ungunsten ausschlug«, bedauerte Trainer Arnold Manz, der sich über »die teilweise richtig gute Abwehrarbeit, wie auch die individuellen Fähigkeiten« der beiden Spielführerinnen Neele Orth (SG Maulburg-Steinen) und Nadja Kaufmann (TuS Schutterwald) sowie Sharena Hassler (SG Maulburg-Steinen) freute, »die leider nicht durchgängig stabile Mitspielerinnen an ihrer Seite hatten« (Manz).

Immer wieder konnten aber auch Luisa Welle (HSG Ortenau Süd) im Rückraum oder Alina Schönle, bzw. Janina Jülg auf Außen beweisen, dass sie durchaus auf nationalem Niveau mithalten können. Neele Orth und Nadja Kaufmann, in Elgersweier beheimatet, dürfen dennoch hoffen, zu einem Lehrgang für die Jugendnationalmannschaft eingeladen zu werden.

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