Hans Artschwager appelliert an die württembergischen Handball-Vereine. ©handball-server
Hans Artschwager appelliert an die württembergischen Handball-Vereine. ©handball-server
Mit Regelungen für das Erreichen einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 in Städten und Landkreisen des Verbandsgebiet befassten sich am Montagabend die Spieltechniker des Handballverbandes Württemberg (HVW) und seiner Bezirke sowie im Anschluss daran das geschäftsführende HVW-Präsidium. „Bisher ist es nicht bekannt, dass sich Sportler beim Handballspielen mit dem Corona-Virus infiziert hätten“, macht HVW-Präsident Hans Artschwager (Hildrizhausen) in einer Pressemitteilung deutlich und betont: „Der HVW empfiehlt, die so genannte dritte Halbzeit wegzulassen und nach den Spielen möglichst schnell die Hallen zu verlassen!“

Seit einige Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg vergangene Woche zum Risikogebiet erklärt wurden, finden keine Lehrgangs- und Leistungstrainingsmaßnahmen in Städten beziehungsweise Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 50 statt. Spieler und Spielerinnen sowie Trainer, die in den betroffenen Gebieten wohnen, dürfen an keinem Bezirks- oder Verbandstraining außerhalb ihrer Stadt und Landkreises teilnehmen (inklusive Lehrgänge an den Sportschulen).

Der Wettkampfspielbetrieb ist in den angeführten Gebieten grundsätzlich erlaubt, es sei denn, die lokalen Verwaltungsbehörden verbieten diesen ausdrücklich. Den Empfehlungen der zuständigen lokalen Behörden (zum Beispiel Zuschauerverbote) sollten unbedingt entsprochen werden. Für Spielpaarungen mit Beteiligung einer Mannschaft aus einer „Hotspotregion“ kann von beiden beteiligten Vereinen ein Antrag auf Absetzung vom Spielplan gestellt werden. Dieser ist begründet an den Staffelleiter und an den beteiligten Verein in der Regel bis spätestens freitags 10 Uhr schriftlich zu stellen. Verschlechtert sich erst nach dieser Frist die Inzidenz auf „mehr 50“, so ist auch ein späterer Antrag möglich. In diesem Fall wird eine Entscheidung über eine mögliche Neuansetzung im Verband gemeinsam vom Staffelleiter und dem Vorsitzenden des Verbands-Ausschusses Spieltechnik getroffen, im Bezirk vom Staffelleiter und dem Referenten für Spieltechnik.

Wird ein Spiel seitens eines Vereins einfach nur abgesagt oder der Antrag auf Absetzung trotz bereits bekannter hoher Sieben-Tage-Inzidenz von über 50 zu spät gestellt, wird das Spiel nicht mehr neu angesetzt und es kommt gegebenenfalls zu einer Spielwertung.

Die Rückkehr zum normalen geregelten Meisterschaftsspielbetreib können Verband oder Bezirke anordnen, wenn die Grenze von 50 Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wurde. Referenzzeitpunkt ist auch hier freitags 10 Uhr. Als Referenzzahlen gelten die Zahlen des Robert-Koch-Institutes und deren tägliche Aktualisierung um Mitternacht. Das COVID-19-Dashboard des RKI ist unter nachfolgendem Link zu finden: https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4
Halbzeitansprache von Trainer Frank Sepp beim Saison-Auftakt der SG Gutach/Wolfach in Steißlingen. ©Verein
Halbzeitansprache von Trainer Frank Sepp beim Saison-Auftakt der SG Gutach/Wolfach in Steißlingen. ©Verein In ihrem ersten Spiel in der Staffel 1 der Landesliga Süd verloren die Handballer der SG Gutach/Wolfach am Sonntag beim TuS Steißlingen II mit 24:30 (13:16).

Die Heitersheimer Handballer führten in ihrem ersten Landesliga-Heimspiel gegen den TB Kenzingen schon klar mit sieben Toren, verloren dann am Ende unglücklich mit 26:30 (12:10).

Turnier um Tickets für Tokio im März 2021 in der Max-Schmeling-Halle / Karten weiter gültig.

Seit dem 11. Mai 2020 ist der Trainingsbetrieb im Handball wieder möglich. Es gelten jedoch Einschränkungen. Wir haben einige Trainer befragt, wie aktuell das Training gestaltet wird.

Experten suchen Wege für den Leistungssport durch die Zeit der Corona-Pandemie.

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