Am kommenden Sonntag startet die Drittligareserve des SVA in die Rückrunde der Oberliga Baden-Württemberg.

Nachdem das Vereinssportgericht von Handball BaWü dem Einspruch des SVA gegen die Wertung des Spiels bei der HSG St.Leon/Reilingen stattgegeben und das Spiel bei 0:0 Toren mit 2:0 Punkten zugunsten des SVA gewertet wurde, stehen die Reservehühner zum Auftakt der Rückrunde mit 14:12 Punkten und Platz 7 sehr gut da. „Eine Ausgangsposition, wie sie keiner von uns zu Beginn der Runde als Aufsteiger in die BWOL erwartet hätte“, so ein sichtlich zufriedener Abteilungsleiter Handball, Christian Heinstadt.

Mit der Zweitligareserve der TSG Ketsch –den Ketscher Jungbären – wie sie sich selbst nennen, kommt direkt zum Rückrundenauftakt ein sehr attraktiver Gegner an den Riesenberg. Mit 21:5 Punkten steht Ketsch aktuell hinter dem unangefochtenen Tabellenführer TuS Metzingen II auf Platz 2 der Tabelle, der am Ende der Saison ebenfalls zum Aufstieg in die dritte Liga berechtigen würde. Ketsch hat diesen Platz mit einem knappen aber verdienten Heimsieg im letzten Heimspiel vor der Weihnachtspause gegen die ebenfalls ambitioniert gestartete HSG St.Leon/Reilingen erobert und möchte ihn, eigenem Bekunden nach, so schnell auch nicht mehr hergeben. Bislang mussten die Ketscher Jungbären nur eine einzige Saisonniederlage hinnehmen. Dies geschah ausgerechnet im Hinspiel gegen den SV Allensbach. Alle anderen Spiele wurden, bei drei Unentschieden, gewonnen.

„Es gilt für uns an die bis zum Spiel gegen Mannheim und die ab der zweiten Halbzeit im letzten Spiel vor Weihnachten, bei der SG Kappelwindeck/Steinbach, gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Die Spiele dazwischen gegen Wolfschlugen, Pfullingen und die erste Halbzeit in Steinbach sind vergessen und abgehakt. Die Mannschaft weiß was sie kann und weiß aber auch, dass uns nichts in den Schoß fällt. Wir müssen uns jedes Tor und jeden Punkt hart erarbeiteten. Diese Tugenden fehlten teilweise in den genannten Spielen. Das wurde thematisiert und abgestellt“, ist Trainerin Harter überzeugt, dass ab kommendem Sonntag wieder ein anderer Wind weht.

Trainerkollege Leenen ergänzt „wir haben teilweise vergessen, was uns als Mannschaft ausmacht. Der unbändige Wille gewinnen zu wollen und eine extrem starke Abwehrarbeit zeichnet unsere junge Truppe aus. Bei uns müssen es immer 100% sein, mit ein paar Prozent weniger reicht es in der Liga nicht. Die Mädels haben allerdings beim Trainingstag letzten Sonntag und im Testspiel gegen den LC Brühl II gezeigt, dass sie selbst sehr genau wissen, was sie abrufen müssen, damit auch die Ergebnisse wieder stimmen. Ketsch kommt mit der festen Absicht zu uns, den zweiten Platz abzusichern und sich –nebenher – für die aus Ketscher Sicht, unglückliche Niederlage zu Saisonbeginn zu revanchieren.“

Es ist also angerichtet für ein Frauenhandballspiel auf hohem Niveau. Harter/Leenen greifen auf den kompletten Kader zurück, da –endlich einmal – keine Verletzte zu beklagen ist.

Anpfiff in der Riesenberghalle in Allensbach ist am Sonntag, 15.01.17 um 16.30 Uhr.

SV Allensbach 

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