Der SG S/S fehlte am Sonntag die Dynamik im Angriff, die am Wochenende zuvor ein Garant für den Heimsieg war und die Pia Weichenhein hier verkörperte. ©Marc Faltin

Die Oberliga-Handballerinnen der SG Schenkenzell/Schiltach mussten nach optimalem 4:0-Punkte-Start ihre erste Niederlage in dieser Saison hinnehmen. Beim Neuling SV Hohenacker-Neustadt gab es am Sonntag ein enttäuschendes 16:21 (8:12).

Trotz intensiver Spielvorbereitung schaffte es die SG nicht, das Trainierte umzusetzen. Von Beginn an taten sich die Kinzigtälerinnen schwer, durch die offensive Abwehr der Hausherrinnen durchzubrechen. Man tat genau das, was der Gegner mit dieser Abwehrformation bezwecken wollte: Standhandball ohne Eigeninitiative und Bewegung. Und so fand die SG in der ersten Halbzeit zu keinem Zeitpunkt in diese Partie, erzielte gerade mal acht Tore und ging verdient mit einem Vier-Tore-Rückstand in die Halbzeitpause.

Mit neuer Torhüterin

In dieser appellierte Trainerin Denise Oesterle noch einmal an den Kampfgeist des Teams. Was zunächst Wirkung zeigte. Die SG verkürzte auf 14:13, fiel dann aber wieder in alte Muster zurück. Fehlpässe und die nicht vorhandene Bereitschaft, den berühmten einen Schritt mehr zu laufen, führten dazu, das man sich in dieser Partie selbst im Wege stand. Bei nur 21 Gegentoren kann man der Abwehr und vor allem Torhüterin Antje Matschenz, die als einstige Teamkameradin von Denise Oesterle bei der HSG Freiburg nun für die SG einsprang, keinen Vorwurf machen. „Doch mit nur 16 erzielten Toren gewinnt man in der Oberliga keine Spiele“, betonte Denise Oesterle nach der Begegnung.

SV Hohenacker-Neustadt – SG S/S 21:16 (12:8)
Schenkenzell/Schiltach: Antje Matschenz (Tor), Jasmin Oberföll (Tor); Melanie Schwilk (2), Katrin Scherkenbach (2), Vanessa Paul, Carolin Moser (3), Charline Maier (1), Anna Eichhorn, Carina Schmid (3), Pia Weichenhein (1), Vanessa Haas (4/3).

Zum Seitenanfang