Weibliche A-Jugend des TSV Birkenau knüpft nahtlos an den Leistungen der Qualis an.


Am Samstag 6.Oktober bestritt die weibliche A-Jugend ihr erstes Rundenspiel in der Baden-Würtemberg-Oberliga. Gegner im ersten BWOL-Spiel waren die Rivalen der TSG-Ketsch.

Die Voraussetzungen waren mehr als ungünstig , da in Hessen ja schon Ferien waren und somit einige Spielerinnen sich im Urlaub befanden. Dazu kam noch die Verletzung von Angelina Schreyer. So trat eine Rumpftruppe von 9 Spielerinnen  an. Im Gegensatz zu Ketsch, die in Bestbesetzung auflaufen konnten. Trainer Emil Hofmann machte vor Spielbeginn der Mannschaft klar, dass jede Spielerin alles geben muss, wenn man in Ketsch etwas zählbares mitnehmen wollte.

Die Mannschaft hatte gut zugehört, es entwickelte sich von Beginn an ein spannendes Spiel.

Ketsch legte vor bis zum 2-1 , danach waren die Birkenauer-Mädels an der Reihe und waren bei den Spielständen von 2-4 , 5-8, 8-11 und 13-15 immer einen Tick voraus. Danach gelang Ketsch der Ausgleich zum 15-15. Jetzt waren es die Jungbären, die ordentlich Druck machten und somit stand es zur Halbzeit 19-16 für Ketsch.

Nach der Halbzeit hielt die TSG Ketsch den 2-3 Tore Vorsprung bis zur 52. Minute. Beim 31:31 merkte man auch wieder den unbändigen Willen der Birkenauerinnen das Spiel zu gewinnen. Die Schlussminuten waren nichts für schwache Nerven. Nachdem Hanna Stilgenbauer einen 7-Meter parierte, wurde der Gegenzug zur Führung zum 33:32 ausgebaut. Danach kam der erneute Ausgleich zum 33:33. Sekunden vor dem Schlusspfiff scheiterte Linn Gutsche leider an der Ketscher Torhüterin. So trennte man sich nach einem kämpferischen Spiel unentschieden.

Trainer Emil Hofmann ist sehr stolz auf seine Mannschaft. Er lobte jede einzelne Spielerin für ihren großen Kampfgeist. Linn Gutsche, die 60 Minuten ein tolles Spiel ablieferte, Hanni Jaap, die mit ihren 10 Treffern erfolgreichste Werferin war, Marie Harbarth, die am Kreis nicht nur für sich , sondern für die gesamte Mannschaft geackert hat,  Hannah Lampert, die mit 5 Treffern zum Unentschieden beigetragen hat, Karo Baier, die auf der rechten Außenbahn alles gegeben hat und Selina Müller, die von Mitte, Außen oder egal wo immer Regie geführt hat und für den Gegner unberechenbar war. Im Tor lobte er Hanna Stilgenbauer, die sich in der 2. Halbzeit steigern konnte und so die Ketscher Spielerinnen ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte. Die noch jungen Spielerinnen Alexa Becker und Nina Martin, welche leider nur kurze Einsatzzeiten hatten, lobte Hofmann für ihren Einsatz und für die wichtige Unterstützung von der Bank aus.

Ebenso erwähnt der Trainer die Verletzte Angelina Schreyer, die Ihre Mannschaft von der Bank aus unterstützte und betonte, dass die Birkenauer-Mädels auch für sie gekämpft und den Punkt geholt haben.

TSV Birkenau:
Hanna Stilgenbauer (im Tor), Hanna Jaap (10/3), Alexa Becker, Karoline Baier (4), Marie Harbarth (4), Linn Gutsche (7), Nina Martin, Selina Müller (3), Hannah Lampert (5)

TSG Ketsch:
Antonia Wagner und Vivienne Rüdig (im Tor), Nadja Reißner (1), Katja Hinzmann (5), Nadja Königsmann (1), Jule Haupt (1), Chiara Aiello, Samina Obländer (7), Marlene Herrmann, Varvara Novichikhina (7), Magan Kessler (1), Sara Goudarzi (2), Lara Böser, Lea Vaj (8).

TSV Birkenau  TSG Ketsch

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