In einem unterhaltsamen Handballspiel besiegte der TuS Schuttern den Namensvetter aus dem Achener Raum deutlich mit 43:26 Toren.


Die Leistungsunterschiede beider Teams wurde jedoch erst in der zweiten Spielhälfte deutlich. Großweier gelang es zu Beginn der Partie zweimal in Führung zu gehen. 1:0 und 2:1 legten die Gäste vor, doch das sollte es dann gewesen sein. Nach sieben gespielten Minuten hatte der Gastgeber das Geschehen im Griff (5:2) und die Begegnung nahm Fahrt auf. Großweier zeigte sich in dieser Phase keineswegs wie ein Absteiger, sondern hielt den Rückstand besonders über Luca Herrmann und Niklas Mild in Grenzen. Erst zum Ende der ersten Hälfte konnte sich Schuttern dann mit 4 Toren absetzen (17:13).

Die zweite Halbzeit machte dann deutlich, weshalb Schuttern mit ganz oben und Großweier ganz unten steht. Mit Tempohandball vom Feinsten wurden die Gäste nun an die Wand gespielt. Besonders das magische Dreieck, Florian Kof, Christan Lederer (mit seinem wohl besten Spiel im Schutterner Trikot) und Arne Nienstedt waren nun nicht mehr zu halten. Ein 6:0 Lauf innerhalb von 5 Minuten zum 24:14 (37. Minute) machte alles klar. Jeder Ballverlust oder Fehlwurf der Babicz-Sieben wurde nun gnadenlos bestraft, wobei sich besonders der pfeilschnelle Paulus Leberl in Szene setzen konnte. Über 30:16 (43. Min.), 38:20 (51. Min.) und 41:22 (55. Min.) wurde dann ein letztendlich deutlicher 43:26 Heimsieg eingefahren.

Am kommenden Dienstag, den 16.04.2019 steht nun das Nachholspiel gegen den direkten Verfolger aus Ohlsbach an. Sollte die Schmidt-Sieben die Leistung des Spieltages konservieren können, wird es den Gästen um Marvin Lehmann und Max Echle schwer fallen, etwas Zählbares aus der Offohalle mitzunehmen. Für Spannung ist auf jedenfall gesorgt, da Schuttern sich auch für die unglückliche Hinspielniederlage revanchieren will.

Spielfilm: 0:1, 3:2, 7:4, 10:8, 13:10, 15:11, 17:13 / 18:14, 24:14, 27:16, 32:17, 37:20, 41:22, 43:2.

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