Bereits seit Anfang Juli trainieren die Landesliga-Handballer der SG Schenkenzell/Schiltach wieder zusammen, um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Nun fand in der Nachbarschaftssporthalle in Schiltach ein Trainings-Wochenende statt.

Der mäßige Start am Freitagabend mit einem knappen Testspielsieg um ein Tor gegen den württembergischen Bezirksligisten HSG Neckartal zeigte – nach guten Fortschritten der beiden Wochen zuvor – deutliche Defizite in Abwehr und Angriff. Einzig die beiden Torhüter Nikolai King und Jürgen Wöhrle konnten überzeugen. „Vier Wochen vor dem Rundenbeginn wären wir sicherlich gerne schon etwas weiter oder souveräner gewesen“, so Trainer Jochen Kilguß, „aber wenigstens waren dadurch die Trainingsinhalte für die weiteren Einheiten klar“.

Lukas Hennig ragt heraus


Am Samstag zeigte sich das Team von einer anderen Seite: Mit hoher Konzentration und guter Einstellung wurde trainiert, ehe man abends gegen den benachbarten Bezirksligisten SG Hornberg/Lauterbach/Triberg spielte. Die SG S/S gewann in einem „insgesamt sehr ordentlichen Spiel“, so Kilguß, mit 27:24, dazu „mit vielen guten Ansätzen, auf die man wirklich aufbauen kann“. Aus der homogenen Mannschaftsleistung ragte Lukas Hennig hervor, der als Ersatzmittelmann mehr als überzeugte. Auch in der Defensive trat man in zwei der drei gespielten Drittel wesentlich agiler auf als am Tag zuvor.

Einstellung und Stimmung passen

So hieß es dann für den dritten Trainingstag am Sonntag, die Intensität etwas zu drosseln und mit Detailarbeit und einer Leistungsdiagnostik-Einheit individuelle Defizite der einzelnen Spieler zu erkennen. „Auch hier zogen die Jungs voll mit“, so Kilguß. Die Auswertung der gesammelten Daten folgt noch. Der Trainer fasste das intensive Wochenende so zusammen: „Zwei Siege mit unterschiedlicher Deutung, aber Einstellung und Stimmung im Team passen.“

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