Nach der bitteren und unglücklichen Derbyniederlage am vergangenen Wochenende gegen den TV Ehingen will das Second Team des TuS sich im Abstiegskampf Luft verschaffen und hat dabei die Möglichkeit, gegen einen direkten Konkurrenten zu punkten.


Dementsprechend wird ein spannendes Spiel gegen die HSG Dreiland erwartet. Die Handballspielgemeinschaft bestehend aus den Vereinen ESV Weil und SG Lörrach/Brombach startete ähnlich wie der TuS überhaupt nicht gut in die Saison und findet sich in der ausgeglichenen Landesliga auf Rang 9 wieder und somit drei Plätze vor den Hegauern.

Allerdings könnte sich dies schon am Wochenende wieder ändern, so ist die HSG gerade einmal ein Pünktchen vor den Steißlingern und ist selbst akut in Abstiegsgefahr. Schlossen die Mannen aus dem Dreiländereck die vergangene Runde noch im gesicherten Mittelfeld ab, muss man in dieser Saison von Beginn an kämpfen. So verlor die HSG die ersten vier Spiele, wobei man dies nicht zu hoch werten sollte, traf man doch auf die Top 3 Mannschaften der Liga. Allerdings schmerzte die Niederlage gegen Aufsteiger Messkirch am vierten Spieltag besonders. Seither ging der Trend bei der HSG Dreiland aber kontinuierlich nach oben und insbesondere in der heimischen Halle wusste Dreiland zu überzeugen. So besiegte man die beiden Südbadenliga-Absteiger St. Georgen und Kenzingen, zudem erkämpfte die HSG sich einen Punkt bei der heimstarken SG Schenkenzell/Schiltach.

So muss sich der TuS auf einen starken Gegner einstellen, welcher immer besser in Fahrt kommt und sicherlich mit einem Sieg gegen die Steißlinger sich weiter Luft im Abstiegskampf verschaffen will. Das will die Mannschaft von TuS-Trainer Dominik Garcia natürlich verhindern und Grundstein dafür sollte wieder die kompakte Abwehr sein. Gegen Ehingen zeigte die Hegauer genau dort ihre Stärke und das obwohl Abwehrchef Claudio Gattinger verletzt fehlte. Sollte man gegen die HSG Dreiland eine ähnlich starke Leistung in der Defensive zeigen, so dürfte auch in der Fremde etwas zu holen sein.

In den Griff zu bekommen gilt es dann allen voran HSG-Spieler Pit Weber, der nach Feldtoren der zweitgefährlichste Spieler der Landesliga Süd ist. Zudem muss der TuS es endlich einmal schaffen, über sechzig Minuten konstant die sich bietenden Chance zu nutzen. Gerade gegen den TV Ehingen kostete diese mangelnde Chancenverwertung am Ende den Sieg und auch gegen die HSG Dreiland wird es mit einer ähnlichen Effektivität nur schwer etwas Zählbares zu holen geben. Anpfiff ist am Samstag um 20 Uhr in Lörrach.

HSG Dreiland   TuS Steißlingen

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