Gegen die DJK Singen lieferte man sich ein enges Spiel, doch im Gegensatz zum Hinspiel hatten die Gastgeber aus Singen dieses Mal das bessere Ende. So verliert der TuS mit 23:21 und kann nicht das nächste Erfolgserlebnis nach dem Sieg gegen Ringsheim feiern.

Leider verschlief der TuS dann schon den Start in die Partie. Die junge Mannschaft von Trainer Sascha Spoo wirkte nervös und leistete sich gleich zu Beginn einige Fehler. Ganz anders die Hausherren, welche vor der Winterpause bereits im Aufwind waren und jeden Punkt im Abstiegskampf gebrauchen können. Mit den beiden Rückraumshootern Daniel und Sebastian Achatz drückte die DJK von Anfang an aufs Tempo und Steißlingen stand noch nicht gut in der Abwehr. So zog die DJK gleich von vorne weg und Trainer Spoo sah sich dazu gezwungen, bereits nach fünf gespielten Minuten beim Stand von 5:1 seine Auszeit zu nehmen. Dies fruchtete auch und man kam nun besser in das Spiel hinein. Durch eine extrem offensive Deckung wollte der TuS die Kreise der Singener Rückraumakteure eindämmen, was gelang und auch im Angriff lief es flüssiger. Mit einem Tempogegenstoßtor von Rechtsaußen Luca Tassone glich der TuS dann erstmals zum 8:8 (21. Minute) aus. Bis zur Halbzeit tat sich dann nicht mehr viel, da beide Teams sich viele Zeitstrafen einhandelten und der Spielfluss darunter litt. Beim Stand von 12:12 wurden daher dann die Seiten gewechselt.

Es war also noch alles möglich für den TuS in der zweiten Halbzeit, obwohl man bis dato keine wirklich gute Leistung zeigte im Vergleich zum Sieg gegen Ringsheim. Der zweite Durchgang begann dabei ähnlich wie die erste Halbzeit endete. Beide Teams spielten eine aggressive Abwehr und durch viele Zeitstrafen kam nie wirklich ein schönes Spiel zustande. Dies war aber auch bei einem Derby nicht anders zu erwarten und es schien so, als würden die Steißlinger nun das Ruder rumreißen. Torwart Daniel Beck konnte einige Bälle entschärfen und durch Julian Kalweit ging der TuS sogar mit 14:16 (44. Minute) in Führung. Doch die erfahrene DJK ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Mit zunehmender Spieldauer fanden die Steißlinger immer weniger Möglichkeiten, die kompakte 6:0-Abwehr der „Bären“ zu überwinden und DJK-Hüter Sascha Merk vernagelte die letzte Viertelstunde regelrecht das Tor. Es wurde nun ein echter Derbyfight und zwei Minuten vor Ende stand es 21:21. Leider handelte sich der TuS dann eine unnötige Zeitstrafe ein und die DJK nutzte dies direkt zur 22:21-Führung. Nachdem die Steißlinger im nächsten Angriff kein Tor erzielen konnten, machten die Gastgeber den Sack zu und so musste das Second Team eine bittere 23:21-Derbyniederlage gegen die DJK Singen hinnehmen.

Diese Niederlage muss das Team in der nächsten Woche möglichst schnell abhaken, um mit neuer Motivation in das Spiel gegen die SG Gutach/Wolfach zu gehen. Dieses sollte der TuS dann unbedingt gewinnen, da man ansonsten weiter in der Tabelle abrutschen könnte.

DJK Singen - TuS Steißlingen II 23:21 (12:12)

DJK Singen: Sascha Merk, Niklas Bartels (1), Joshua Müller (1), Alexander Köszegi, Youssef Wagdy Ahmed Hamed, Benjamin Stubbe, Gurpreet Singh, Dominik Domin (2/1), Manuel Dreher (5/1), Tim Weitz, Sebastian Achatz (2), Manuel Stehle (4), Daniel Achatz (8/1), Jörg Zimmermann; Trainer: Jörg Zimmermann

TuS Steißlingen II: Daniel Beck, Marvin Storz (3), Luca Tassone (4), David Jödicke, Lennart Sieck (2), Thomas Lindner (2), David Maier, Timo Ströhle (1), Claudio Gattinger, Simon Hautmann (1/1), Julian Kalweit (4), Dominik Maucher - Raphael Renz, Patrick Ray (4/3); Trainer: Sascha Spoo

Schiedsrichter: Fabian Strübin (SG Waldkirch/Denzlingen), Jürgen Meyndt (SG Waldkirch/Denzlingen)

Zuschauer: 200

Gelb: Daniel Achatz (10.) (3:00), Dominik Domin (8.) (3:52), Gurpreet Singh (6.) (9:04), Jörg Zimmermann (4.) (42:43) / Patrick Ray (4.) (4:30), Claudio Gattinger (10.) (4:54), Lennart Sieck (2.) (5:09)

Strafminuten: 18:16

2 Minuten: Manuel Dreher (20:24), Youssef Wagdy Ahmed Hamed (22:53), Sebastian Achatz (28:22), Gurpreet Singh (28:30), Manuel Dreher (29:42), Joshua Müller (33:37), Daniel Achatz (36:14), Daniel Achatz (53:40), Benjamin Stubbe (54:48) / Lennart Sieck (10:18), David Maier (12:16), Patrick Ray (12:26), Julian Kalweit (16:17), Marvin Storz (26:19), Thomas Lindner (43:37), Marvin Storz (51:20), Raphael Renz (58:15)

Vergebene Siebenmeter: Dominik Domin, Youssef Wagdy Ahmed Hamed / Timo Ströhle, Marvin Storz, Patrick Ray

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