Nach der vermeintlich leichten Aufgabe und dem 28:25-Sieg gegen den Tabellenletzten HG Müllheim/Neuenburg wartet auf das Second Team nun quasi genau die umgekehrte Herausforderung.


So ist das Team von Trainer Dominik Garcia am Samstagabend zu Gast beim ungeschlagenen Tabellenführer HU Freiburg und geht damit als krasser Außenseiter in die Begegnung.

Die Breisgauer spielten in der vergangenen Saison bis zum Ende gegen den Abstieg und sicherten sich mit Mühe den Verbleib in der Landesliga Süd. Doch bereits vor der Saison war klar, dass die Handballunion in der kommenden Spielzeit in andere Gefilde der Tabelle vordringen wird, nämlich nach ganz oben. Die Freiburger haben ihren Kader sowohl in der Breite als auch in der Spitze verstärkt. Hervorzuheben ist hierbei sicherlich Rückraumakteuer Gerrit Bartsch, welcher schon für Handballschwergewichte wie TuS N-Lübbecke und GWD Minden in der ersten und zweiten Bundesliga die Schuhe schnürte und eine echte Bereicherung für die HU ist. Zudem ist seit nunmehr drei Partien auch Felix Bühler mit dabei, welcher kurz nach Saisonbeginn vom Oberligisten SG Köndringen/Teningen zu den Freiburgern wechselte. Ein Blick auf die Tabelle bestätigt die vorhandene Qualität der Mannschaft, so stehen sie mit 14:0 Punkten an der Tabellenspitze und das Ziel kann nur der Aufstieg sein.

Dementsprechend geht das Second Team als klarer Außenseiter in die Begegnung und kann nach dem Sieg gegen Müllheim befreit aufspielen. Kampflos ergeben werden die Steißlinger sich dabei sicher nicht, so zeigte die SG Allensbach/Dettingen in der Vorwoche, dass man Freiburg durchaus beikommen kann. Bis knappe zehn Minuten vor Ende des Spiels war Allensbach auf ein Tor am Gegner dran, ehe sich die individuelle Klasse der HU doch noch durchsetzen konnte. Will der TuS am Wochenende ähnlich lange dranbleiben, braucht es eine stabile Defensive, aus der man wieder mit viel Tempo in den Gegenstoß geht. Denn gerade im Positionsangriff ist die Breisgauer Deckung nur schwer zu überwinden, mit ihrer offensiven Abwehr haben sie schon einigen Gegner Kopfzerbrechen bereitet. So stellt Freiburg mit nur knapp 24,4 Gegentoren pro Spiel die beste Defensive der Liga und daher muss der TuS schon einen Sahnetag erwischen, um etwas Zählbares gegen den großen Favoriten mitzunehmen.

Anpfiff ist am Samstag um 18 Uhr in Freiburg.

Handball Union Freiburg  TuS Steißlingen

Zum Seitenanfang