30:27 (17:10) Heimerfolg in der Schlussphase in Gefahr. (Bilder)


Zauberlehrlinge waren in der zweiten Hälfte am Werk. Diese Aussage von Lothar Utz trifft den Nagel auf den Kopf. Wobei die Betonung auf Lehrlinge liegt,  denn vieles wurde versucht, aber wenig Produktives kam dabei heraus. Alles anders war zwischen der 14. und 32. Minute, da unterstrichen die HGW Akteure, dass man zu Recht an der Spitze der Tabelle steht und dass man wohl das Zaubern beherrscht. In dieser Phase wurde der Gast regelrecht an die Wand gespielt. Ausgehend von einer felsenfesten Abwehr und einem meisterhaften Nebojsa Nikolic, rollte Angriff um Angriff auf das von Maximilian Zimmer gehütetem Gehäuse.

Das spielte vor allem Philipp Kunde und Florian Herzog in die Hände. Philipp begeisterte die HGW Fans mit seinen Wurfvariationen, Florian überzeugte mit seiner Trefferquote, neun Versuche, acht Treffer. Absolut oberstes Limit. Helmlingen schien sein Schicksal anzunehmen. Marc Müller und Cedrik Laupe, die Protagonisten in ihrem Team, mussten erstmal Luft holen und ihre Mitspieler waren alleine nicht in der Lage wirksam gegenzuhalten. Begonnen hatte die Partie jedoch mit klaren Vorteilen für die Gastmannschaft. Mit zwei entschärften Strafwürfen und weiteren Großtaten hielt alleine Nebojsa Nikolic den Gästeangriff im Zaum. Doch dann gelang es den Hausherren doch nochmal zum gewohnten Leistungsniveau zu finden. Das Resultat war eine acht Tore Führung kurz nach der Pause.

Doch wer gedacht hatte, Helmlingen würde sich ergeben, lag falsch. Die Gästespieler waren hochmotiviert aus der Kabine gekommen und nutzten in der Folge die Nachlässigkeiten der Gastgeber gnadenlos aus. Als in der 50. Minute der Rückstand auf drei Treffer, 25:22, geschmolzen war, schöpfte man neuen Mut, während bei den einheimischen Besuchern die Geschichtsausdrucke immer ungläubiger wurden. Mit Unterstützung der Fans und über die individuelle Stärke einzelner Akteure gelang es aber, den knappen Heimsieg über die Ziellinie zu wuchten.

Erleichterung über den Erfolg,  gepaart mit Freude und Stolz über die zu Buche stehenden 24:4 Punkte herrschten nach Spielschluss auf HGW Seite vor. Jetzt ist erstmal Regeneration und Erholung angesagt, ehe dann die Vorbereitung auf die Rückrunde startet, die für den HGW am 26. Januar mit dem Rückspiel in Helmlingen beginnt.

HGW Hofweier - TuS Helmlingen 30:27 (17:10)

HGW Hofweier: Michael Knuth, Nebosja Nikolic, Tim Stocker (3), Roman Einloth, Robin Dittrich (4) - Strahinja Vucetic (4), Michael Herzog (1), Luca Barbon (1), Lukas Schade - Florian Herzog (8), Philipp Kunde (7/1), Fabian Wildt - Steffen Stocker (2), Hendrik Graf; Trainer: Michael Bohn

TuS Helmlingen: Maximilian Zimmer (1), Tom Mink, Sven Schmitt, Michael Zimmer-Zimpfer (5), Julian Lasch (3), Cedric Huber, Joel Kraus, Marc Müller (10), Joél Schmitt, Steve Reichenberger, Lars Schmitt (1), Tomasz Pomiankiewicz, Cedrik Lauppe (7/3), Lotfi Hamadi; Trainer: Mike Reichenberger

Schiedsrichter: Ulf Klumpp (TV Herbolzheim), Martin Silber (TV Herbolzheim)

Zuschauer: 270

Gelb: Steffen Stocker (4.), Florian Herzog (3.), Robin Dittrich / Marc Müller (9.), Steve Reichenberger (4.), Tomasz Pomiankiewicz (6.)

Strafminuten: 0:12

2 Minuten: - / Michael Zimmer-Zimpfer, Joél Schmitt, Joél Schmitt, Steve Reichenberger, Tomasz Pomiankiewicz, Tomasz Pomiankiewicz

Vergebene Siebenmeter: Fabian Wildt, Philipp Kunde / Cedrik Lauppe, Tomasz Pomiankiewicz

HGW Hofweier  TuS Helmlingen

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