Drittligasaison startet für die Badener am Sonntag (16 Uhr) mit dem Heimspiel gegen Neuhausen/Filder.


Mit einem neuen Gesicht, aber ebenso jungen Spielern, blicken die Rhein-Neckar Löwen II auf die neue Saison in der Dritten Handball-Liga. Die Vorbereitung absolvierte das Team unter neuer Trainerbesetzung: André Bechtold, der bereits zum Ende der Rückrunde in der vergangenen Saison das Ruder übernahm, hat zusammen mit Michel Abt, der vom Profikader zurück zu seinem Ursprung wechselte, das Zepter übernommen. Gestartet wird mit dem Heimspiel am kommenden Sonntag, 27. August (16 Uhr) in der Stadthalle Östringen gegen den Aufsteiger TSV Neuhausen/Filder, eine Woche später folgt das erste Auswärtsspiel bei der TSG Haßloch.

Nach zweijähriger Abstinenz kehrten die "MadDogs", wie sie sich selbst nennen, als Vizemeister der Baden-Württemberg-Oberliga in die Dritte Liga Süd zurück. Ralf Bader hat gleich in seinem ersten Jahr als Trainer den angestrebten Aufstieg geschafft. Als Bader 2015 seine Karriere beim TV Neuhausen als Spieler beendete, konzentrierte er sich ganz auf das Traineramt und wechselte nach nur einem Jahr beim TV Weilstetten zu den "MadDogs".

Neben den erfahrenen Strategen Timo Flechsenhar und Dominik Eisele weist sein Team aber auch viele junge Talente auf, die in den vergangenen Spielzeiten noch in Jugendmannschaften aufliefen, die der Jugend-Bundesliga angehörten. Von der JSG Echaz-Erms oder der HSG Ostfildern folgten sie dem Ruf Baders. Das Durchschnittsalter seiner Mannschaft liegt zu Beginn der neuen Saison bei 22,8 Jahren. In einem Interview mit Stefan Knierim, das in Handball-World veröffentlicht wurde, spricht er auch über die Ziele für die neue Saison: „Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, die MadDogs in dieser Liga zu etablieren und somit möglichst jeden Spieler dazu zu entwickeln, dass er in der 3. Liga leistungsfähig ist.“


In der Vorbereitungszeit zeigte sich der Aufsteiger schon in erstaunlicher Frühform, was der Sieg beim Turnier in Bernhausen, der zweite Platz beim Esslinger Marktplatz Turnier und zuletzt der Sieg gegen Bundesligist TVB Stuttgart belegen. Nun muss das Bader Team diese Form auch in die Pflichtspiele in die Liga mitnehmen.

Die Junglöwen haben einen stark veränderten Kader. Nach Ende der letzten Runde verließen immerhin sieben Akteure die Junglöwen. Als Neuzugänge konnten Trainer André Bechtold und sein Partner Michel Abt Rechtsaußen Tim Ganz von RPS-Oberligist HSG Rhein-Nahe Bingen und Pascal Kirchenbauer begrüßen. Pascal wird vorläufig nicht eingesetzt werden, da er noch eine Verletzung auskurieren muss. Aus der eigenen A-Jugend rückten Maximilian Kessler, Kevin Kleinlagel und Sebastian Trost in den Kader. Lars Röller, Mattes Meyer und Luca Braun, die noch in der A-Jugend spielen könnten, bekommen die Chance in der Dritten Liga ihr Können unter Beweis zu stellen.

Michel Abt erklärt: „Ich bin mir sicher, dass wir die Abgänge durch den eigenen Nachwuchs kompensieren können. Allerdings brauchen die Jungen wieder eine gewisse Eingewöhnungszeit. Aber wir haben in den letzten Jahren ja immer erlebt, dass wir in der Rückrunde immer besser waren als in der ersten Hälfte. Die Geduld muss auch in der kommenden Runde aufgebracht werden.“ heka/es

3. Liga, Staffel Süd:
Rhein-Neckar Löwen II, TSB Heilbronn-Horkheim, SV Salamander Kornwestheim (Aufsteiger), HG Oftersheim/Schwetzingen, SG Nußloch, TGS Pforzheim, SG Köndringen-Teningen, HBW Balingen-Weilstetten II, TSG Haßloch, TSV Neuhausen/Filder (Aufsteiger), TV 1893 Neuhausen (Absteiger), VfL Pfullingen, HC Oppenweiler/Backnang, TuS 04 Dansenberg (Aufsteiger), TV Hochdorf, TuS Fürstenfeldbruck.

SG Kronau/Östringen  TSV Neuhausen/Filder

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